Wildunfälle Baden-Württemberg Statistiken: 36 wichtigste Zahlen (2026)
Wie viele Wildunfälle gibt es in Baden-Württemberg, in welchen Landkreisen und auf welchen Straßen kracht es am häufigsten, wie viele Menschen werden verletzt und was kostet ein Wildunfall? Die wichtigsten Zahlen von Polizei, Statistischem Landesamt, Jägern und Versicherern, mit Quellen.
Rund 20.000 Mal im Jahr nimmt die Polizei in Baden-Württemberg einen Wildunfall auf. Meist ist ein Reh beteiligt, oft auf einer Landes- oder Kreisstraße zwischen Wald und Feld.
Für Jäger ist das Thema doppelt wichtig. Sie werden nach einem Wildunfall gerufen, suchen verletztes Wild nach und tragen das Fallwild in die Streckenliste ein.
Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Zahlen zur Wildunfall Statistik in Baden-Württemberg zusammengetragen. Es geht um Landkreise und Straßenarten, Verletzte, Wildarten und Jahreszeiten, Schadenhöhe und Fallwild, dazu um die Frage, wie Wildunfälle im Land überhaupt erfasst werden. Jede Zahl ist mit einer Quelle belegt, die du am Ende der Seite findest.
Das Wichtigste in Kürze
- 2025 registrierte die Polizei in Baden-Württemberg 20.597 Wildunfälle, die meisten davon im Landkreis Ravensburg (1.380).
- Mehr als zwei Drittel aller Wildunfälle passieren auf Landes- und Kreisstraßen, nur 762 auf Autobahnen.
- Bei 226 Wildunfällen wurden 2025 Menschen verletzt, insgesamt 262 Personen, davon 39 schwer.
- Mit 24.010 Rehen als Fallwild liegt Baden-Württemberg bundesweit auf Platz 3 hinter Bayern und Nordrhein-Westfalen.
- Ein Wildunfall kostete die Kfz-Versicherer 2024 im Schnitt rund 4.100 Euro.
Anzahl der Wildunfälle
Eine lange landesweite Zeitreihe zu allen Wildunfällen gibt es in Baden-Württemberg nicht. Erst seit 2021 erfasst die Polizei auch Wildunfälle, bei denen nur Blech verbogen wird. Seit 2023 müssen Jäger Wildunfälle im Wildtierportal melden.
120.597 Wildunfälle im Jahr 2025
2025 wurden in Baden-Württemberg 20.597 Wildunfälle polizeilich registriert. Der ADAC Württemberg beruft sich dabei auf das Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA).1
2Rund 6,6 Prozent aller Verkehrsunfälle
Insgesamt ereigneten sich 2025 in Baden-Württemberg 314.129 Verkehrsunfälle.2 Rechnerisch war also etwa jeder 15. Unfall ein Wildunfall. Das ist eine eigene Rechnung aus zwei Quellen, denn in der Verkehrsunfallbilanz des Innenministeriums werden Wildunfälle nicht gesondert ausgewiesen.
3Durchschnittlich 21.000 Wildunfälle pro Jahr bei der Polizei
Seit dem 28. April 2021 dokumentiert die Polizei auch Wildunfälle mit reinem Sachschaden im landesweiten Euska-System. Seitdem liegt die Zahl der polizeilich aufgenommenen Wildunfälle bei durchschnittlich 21.000 pro Jahr.3
424.000 Wildunfälle pro Jahr im Wildtierportal
Seit dem 1. April 2023 müssen Wildunfälle verpflichtend im Wildtierportal des Landes dokumentiert werden, mit Lage, Tierart, Datum und Uhrzeit. Dort sind es im Schnitt rund 24.000 Wildunfälle pro Jahr.3
5Früher keine valide Gesamtzahl
Noch 2016 schrieb das Innenministerium dem Landtag, zur Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Wild könne keine valide Aussage getroffen werden. Die Mehrzahl seien Kleinstunfälle, bei denen keine statistischen Daten erfasst würden.4
Landkreise und Straßenarten
Wildunfälle häufen sich dort, wo Straßen durch Wald- und Feldlandschaften führen. Eine einzelne Ursache gibt es dafür laut FVA-Wildtierinstitut nicht. Landschaft, Straßennetz und Verkehrsaufkommen spielen zusammen.1
Landkreise mit den meisten Wildunfällen 2025
6Landkreis Ravensburg mit 1.380 Wildunfällen vorn
Mit 1.380 registrierten Wildunfällen lag der Landkreis Ravensburg 2025 landesweit an der Spitze. Dahinter folgten der Landkreis Karlsruhe mit 1.180 und der Landkreis Sigmaringen mit 1.047 Wildunfällen.1
7Ravensburg, Karlsruhe und Sigmaringen sind Dauerbrenner
Die drei Landkreise gehören laut FVA-Wildtierinstitut regelmäßig zu den Regionen mit den höchsten Wildunfallzahlen im Land. Auf den Plätzen vier und fünf folgten 2025 der Ostalbkreis mit 996 und der Rhein-Neckar-Kreis mit 929 Wildunfällen.1
Wildunfälle 2025 nach Straßenart
87.803 Wildunfälle auf Landesstraßen
Die meisten Wildunfälle passieren auf Landesstraßen: 7.803, das sind rund 38 Prozent. Dahinter folgen die Kreisstraßen mit 6.751 Wildunfällen oder rund 33 Prozent.1 Zusammen sind das mehr als zwei Drittel.
9Nur 3,7 Prozent auf Autobahnen
Auf Autobahnen registrierte die Polizei 762 Wildunfälle, das sind nur rund 3,7 Prozent. Bundesstraßen kamen auf 3.588, sonstige Straßen auf 1.693.1 Autobahnen sind meist eingezäunt, Landes- und Kreisstraßen führen dagegen direkt an Waldrändern entlang.
Verletzte
Die amtliche Unfallstatistik des Statistischen Landesamts zählt nur Wildunfälle mit Personenschaden. Reine Sachschäden sind darin nicht enthalten.5
10226 Wildunfälle mit Personenschaden 2025
Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg bei 226 Wildunfällen mit Personenschaden insgesamt 262 Menschen verletzt, darunter 39 schwer.5
11Personenschaden bei rund einem von hundert Wildunfällen
Setzt man die 226 Unfälle mit Verletzten ins Verhältnis zu den 20.597 polizeilich registrierten Wildunfällen, geht nur rund ein Prozent mit Personenschaden aus.51 Das ist eine eigene Rechnung. Die allermeisten Wildunfälle enden mit Blechschaden.
12231 Verletzte im Jahr 2024
2024 kam es zu 203 Unfällen mit Personenschaden durch Wild auf der Fahrbahn. Dabei wurden 231 Personen verletzt, 40 davon schwer und 191 leicht.6 2025 lag die Zahl der Unfälle damit gut 11 Prozent höher.
13259 Verletzte schon im Jahr 2015
Langfristig hat sich wenig verändert. 2015 wurden bei 204 polizeilich aufgenommenen Wildunfällen 259 Personen verletzt.4 Das liegt fast genau auf dem Niveau von 2025.
148,4 Prozent aller Wildunfälle mit Personenschaden in Deutschland
Bundesweit wurden 2024 insgesamt 2.412 Unfälle mit Personenschaden durch Wild gezählt. Acht Menschen starben, 417 wurden schwer und 2.355 leicht verletzt. Auf Baden-Württemberg entfiel ein Anteil von 8,4 Prozent.6 2025 stieg die Zahl bundesweit auf 2.549.7
1589,2 Prozent außerorts
Rund 89,2 Prozent der Wildunfälle mit Personenschaden fanden 2024 außerorts statt. Der Anteil innerorts steigt aber: Zwischen 1985 und 2004 lag er noch weit unter 5 Prozent, 2024 bei 10,8 Prozent.6
1664 Prozent auf Landes- und Kreisstraßen
Auch bei den Unfällen mit Verletzten liegen Landes- und Kreisstraßen vorn. 2024 entfielen auf sie 64 Prozent, auf Bundesstraßen 13,8 Prozent und auf Autobahnen 2,5 Prozent. Andere Straßen kamen auf 19,7 Prozent.6 Für 2025 nennt der Landesjagdverband für Landes- und Kreisstraßen fast die Hälfte der Unfälle.5
Wildunfälle mit Personenschaden 2024 nach Straßenart
- Landes- und Kreisstraßen 64 %
- Bundesstraßen 13,8 %
- Autobahnen 2,5 %
- andere Straßen 19,7 %
Wildarten und Fallwild
Fallwild sind Tiere, die nicht durch die Jagd verenden, sondern auf andere Weise, meist im Straßenverkehr. In Baden-Württemberg zählen sie zur Jagdstrecke dazu. Mehr Zahlen dazu findest du in unserem Artikel Jagdstrecke Baden-Württemberg.
17Reh vor Fuchs, Dachs und Wildschwein
Das Rehwild ist sowohl bei der Polizei als auch im Wildtierportal am häufigsten von Wildunfällen betroffen. Danach folgen Rotfuchs sowie Dachs und Schwarzwild.3
1824.010 Rehe als Fallwild
Laut Wildunfallstatistik des Deutschen Jagdverbands kamen 2024/25 in Baden-Württemberg 24.010 Rehe als Fallwild ums Leben. Dazu kamen 1.770 Wildschweine, 70 Stück Damwild und 50 Stück Rotwild.8
Rehe als Fallwild 2024/25 nach Bundesland
19Platz 3 beim Reh und beim Wildschwein
Beim Rehwild liegt Baden-Württemberg hinter Bayern (52.820) und Nordrhein-Westfalen (30.460) auf Platz 3. Auch beim Schwarzwild reicht es mit 1.770 Tieren für Platz 3, hinter Hessen (2.160) und Bayern (1.830).8
2011,7 Prozent des deutschen Fallwilds
Zusammen kamen in Baden-Württemberg 25.900 Rehe, Wildschweine, Dam- und Rothirsche als Fallwild ums Leben. Bundesweit waren es 222.130, darunter 200.970 Rehe.8 Baden-Württemberg stellt damit rund 11,7 Prozent, das ist eine eigene Rechnung.
21Jedes siebte Reh der Strecke ist Fallwild
Die Rehwildstrecke 2024/25 umfasste in Baden-Württemberg 177.636 Tiere, Fallwild eingeschlossen.9 Die 24.010 Rehe aus der Wildunfallstatistik entsprechen rechnerisch rund 13,5 Prozent davon.8
2210,1 Prozent Verkehrsverluste beim Reh 2023/24
Im Jagdjahr 2023/24 lag der Anteil der Verkehrsverluste an der Rehwildstrecke bei 10,1 Prozent. Laut Wildforschungsstelle war das der bis dahin niedrigste Anteil.10 Schon 2014/15 machten die rund 17.330 Rehe aus dem Straßenverkehr etwa zehn bis zwölf Prozent der Jahresstrecke aus.4
Jahreszeit
Eine landesweite Auswertung nach Uhrzeit gibt es für Baden-Württemberg nicht. Das Statistische Landesamt hat aber die Unfälle mit Personenschaden nach Monaten ausgewertet.
23Juli ist der gefährlichste Monat
Der Juli 2024 verzeichnete mit 24 Wildunfällen mit Personenschaden die höchste Anzahl. Es folgten Juni, August, September und November mit jeweils 20 Unfällen. Auch über die vergangenen zehn Jahre ist der Juli der unfallträchtigste Monat.6
24Plus 9,9 Prozent bis Juli 2025
Bis Juli 2025 wurden bereits 122 Wildunfälle mit Personenschaden gemeldet, rund 9,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.6
25Zeitumstellung verschiebt den Berufsverkehr in die Dämmerung
Nach der Umstellung auf die Winterzeit fällt der Berufsverkehr stärker in die Dämmerung, genau dann, wenn viele Wildtiere auf Nahrungssuche sind.1 Auch im Frühjahr warnt der Landesjagdverband nach der Zeitumstellung vor mehr Wildunfällen.5
Schadenhöhe und Versicherung
Für Baden-Württemberg allein gibt es keine Zahlen der Versicherer. Die bundesweiten Werte zeigen aber, wie teuer ein Wildunfall inzwischen ist.
26276.000 Wildunfälle bei den Versicherern
Die Kfz-Versicherer registrierten 2024 bundesweit rund 276.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Autos. Das sind im Schnitt über 750 Wildunfälle pro Tag.11
27Mehr als 1,1 Milliarden Euro Schaden
Für Wildunfälle zahlten die Versicherer 2024 mehr als 1,1 Milliarden Euro, im Schnitt rund drei Millionen Euro pro Tag.11
284.100 Euro pro Wildunfall
Die durchschnittliche Schadenhöhe stieg von 3.850 Euro im Jahr 2023 auf 4.100 Euro im Jahr 2024.11 Teil- und Vollkasko zahlen bei Haarwild wie Rehen oder Wildschweinen, auf den Schadenfreiheitsrabatt wirkt sich ein Wildunfall nicht aus.12
Zwei Zählsysteme: Polizei und Wildtierportal
Baden-Württemberg hat seit 2023 zwei flächendeckende Datenquellen mit genauer Lage jedes Wildunfalls. Die eine führt die Polizei, die andere die Jägerschaft. Die Daten liegen aber getrennt in zwei Systemen.3
29Kein einziger Treffer beim Abgleich
Eigentlich müsste jeder polizeilich aufgenommene Wildunfall im Revier auch als Fallwild in der Jagdstatistik auftauchen. Ein Abgleich für das Jagdjahr 2022/23 fand aber keinen einzigen polizeilichen Wildunfall mit einem jagdlichen Gegenstück: gleiche Tierart, im Umkreis von 50 Metern und innerhalb von zwei Stunden.3
30Mindestens 6 Unfälle auf 200 Metern
Als Wildunfallstrecke gilt ein Abschnitt mit mindestens sechs Wildunfällen pro Jahr, die höchstens 200 Meter auseinanderliegen. Mit den Polizeidaten hat die FVA solche Strecken für das ganze Land herausgearbeitet und als Karte veröffentlicht.3
31Nur 1 Prozent in der amtlichen Statistik der Landesstraßen
Wie unvollständig die alte Unfallstatistik war, zeigt eine Analyse für Landesstraßen: Unfälle mit Hindernissen auf der Fahrbahn, zu denen auch alle Wildunfälle zählen, machten dort lediglich 1 Prozent aus.3
Ein Pilotprojekt mit den Polizeipräsidien Ravensburg und Reutlingen gab der Polizei bis Ende September 2024 Einsicht in das Wildtierportal. So konnte sie nach einem Wildunfall die Kontaktdaten des zuständigen Jägers abfragen.3
Grünbrücken und Wildwarnreflektoren
Gegen Wildunfälle setzt das Land vor allem auf Querungshilfen für Wildtiere. Grundlage ist der Generalwildwegeplan, der die Wildtierkorridore im Land darstellt. Er wurde 2012 vom Landtag verabschiedet und 2015 im JWMG verankert.13
3219 Grünbrücken und 4 Unterführungen
Aktuell sind in Baden-Württemberg 19 Über- und vier Unterführungsbauwerke mit tierökologischer Funktion in Betrieb, an Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen.13
3325 priorisierte Abschnitte zur Wiedervernetzung
Das Landesprogramm Wiedervernetzung umfasst 25 priorisierte Abschnitte: neun an Autobahnen, 15 an Bundes- und Landesstraßen und einen an einer Kreisstraße. In fortgeschrittener Planung sind neue Grünbrücken an der B 14 zwischen Herrenberg und Nufringen und an der B 31 östlich von Titisee-Neustadt.13
34Wildwarnreflektoren: Wirkung nicht belegt
Viele Jagdpächter bringen auf eigene Initiative blaue Wildwarnreflektoren an Leitpfosten an. Laut Landesregierung ist eine positive Wirkung wissenschaftlich bislang nicht belegt. Eine Studie der FVA widerlegte für Rehwild die Warnwirkung der Farbe Blau.4
Was nach einem Wildunfall zu tun ist
Nach einem Zusammenstoß sicherst du zuerst die Unfallstelle, mit Warnblinker, Warnweste und Warndreieck. Gibt es Verletzte, wählst du die 112 und leistest Erste Hilfe. Danach verständigst du immer die Polizei.1
Das gilt auch, wenn das Tier geflüchtet ist. Verletzte Tiere fasst du nicht an und verfolgst sie nicht. Die Bescheinigung für die Versicherung stellen dir die Polizei oder der Jagdpächter aus.5
Für den Jäger beginnt danach die Arbeit: Nach § 38 JWMG muss er für eine schnelle Nachsuche sorgen, auch über die Reviergrenze hinaus.14
3525 Meter kürzerer Bremsweg mit Tempo 80
Wer an Feld- und Waldrändern 80 statt 100 km/h fährt, verkürzt seinen Bremsweg um 25 Meter. Taucht ein Augenpaar im Scheinwerferlicht auf, heißt es: Gas weg, hupen, abblenden. Und mit Nachzüglern rechnen.5
36Bis zu 3 Jahre Haft für das Mitnehmen von Wild
Ein totes Reh einfach in den Kofferraum zu laden, ist keine gute Idee. Das angefahrene Wild bleibt am Unfallort.1 Wer sich Wild unter Verletzung fremden Jagdrechts aneignet, begeht Wilderei. Dafür droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.15
Die Zahlen zeigen: Wildunfälle sind in Baden-Württemberg vor allem ein Problem der Landes- und Kreisstraßen, und Oberschwaben ist besonders betroffen. Wenn du dich auf die Jägerprüfung in Baden-Württemberg vorbereitest, findest du in der Übersicht der Prüfungsfragen alle Fragen mit Antworten. Im Trainer übst du sie gezielt.
Häufige Fragen
Wie viele Wildunfälle gibt es in Baden-Württemberg pro Jahr?
2025 registrierte die Polizei 20.597 Wildunfälle. Seit 2021 liegt die Zahl im Schnitt bei rund 21.000 pro Jahr, im Wildtierportal der Jäger bei rund 24.000.
Wo gibt es in Baden-Württemberg die meisten Wildunfälle?
2025 lag der Landkreis Ravensburg mit 1.380 Wildunfällen vorn, vor den Landkreisen Karlsruhe (1.180) und Sigmaringen (1.047). Nach Straßenart passieren die meisten Wildunfälle auf Landesstraßen (7.803) und Kreisstraßen (6.751).
Wann passieren die meisten Wildunfälle?
Bei den Unfällen mit Verletzten ist der Juli seit zehn Jahren der gefährlichste Monat. Über den Tag ist das Risiko in der Dämmerung am höchsten, besonders nach der Zeitumstellung, wenn der Berufsverkehr in die Dämmerung fällt.
Wie viel kostet ein Wildunfall im Durchschnitt?
Laut den Kfz-Versicherern lag die durchschnittliche Schadenhöhe 2024 bundesweit bei rund 4.100 Euro. Eigene Zahlen für Baden-Württemberg veröffentlichen die Versicherer nicht.
Muss ich einen Wildunfall in Baden-Württemberg melden?
Ja, du verständigst immer die Polizei, auch wenn das Tier geflüchtet ist. Die Bescheinigung für die Versicherung bekommst du von der Polizei oder vom Jagdpächter. Das tote Tier darfst du nicht mitnehmen.
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<a href="https://jagdscheinbadenwuerttemberg.de/blog/wildunfaelle-baden-wuerttemberg-statistiken/">Wildunfälle Baden-Württemberg Statistiken 2026</a>, JagdscheinBadenWürttembergLindemann, K. (2026). Wildunfälle Baden-Württemberg Statistiken 2026. JagdscheinBadenWürttemberg. https://jagdscheinbadenwuerttemberg.de/blog/wildunfaelle-baden-wuerttemberg-statistiken/
Lindemann, Konrad. "Wildunfälle Baden-Württemberg Statistiken 2026." JagdscheinBadenWürttemberg, 2026, jagdscheinbadenwuerttemberg.de/blog/wildunfaelle-baden-wuerttemberg-statistiken/
Quellen
Alle Zahlen stammen von den hier genannten Stellen. Eine landesweite Zeitreihe aller Wildunfälle, Zahlen je Polizeipräsidium und eine Auswertung nach Uhrzeit hat das Land nicht veröffentlicht, deshalb fehlen sie hier. Zahlen ohne Beleg sind weggelassen.
- ADAC Württemberg: Gefahren der Zeitumstellung, hier passieren in Baden-Württemberg besonders viele Wildunfälle (14.10.2026) (adac.de)
- Innenministerium Baden-Württemberg: Verkehrsunfallbilanz 2025 (im.baden-wuerttemberg.de)
- Märtz, Brieger (FVA): Wenn die Straße zum Abschuss beiträgt, waldwissen.net 2024 (waldwissen.net)
- Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 16/526: Wildunfälle und Einsatz von Wildwarnreflektoren (landtag-bw.de)
- Landesjagdverband Baden-Württemberg: Die Stunde der Wildunfälle (25.03.2026) (landesjagdverband.de)
- Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wildunfälle in Baden-Württemberg 2024 (statistik-bw.de)
- Statistisches Bundesamt: Allgemeine Unfallursachen von Unfällen mit Personenschaden (destatis.de)
- Deutscher Jagdverband: Wildunfall-Statistik 2024/2025 (jagdverband.de)
- Wildforschungsstelle Baden-Württemberg: WFS-Mitteilungen 4/2025, Die Jagdstrecke des Jagdjahres 2024/25 (wildtierportal-bw.de)
- Wildforschungsstelle Baden-Württemberg: WFS-Mitteilungen 7/2024, Die Jagdstrecke des Jagdjahres 2023/24 (wildtierportal-bw.de)
- GDV: Kfz-Versicherung, Wildunfälle haben 2024 über eine Milliarde Euro gekostet (gdv.de)
- GDV: Versicherer warnen, 276.000 Wildunfälle, Risiko steigt im Frühjahr deutlich (gdv.de)
- Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 17/9249: Generalwildwegeplan und Wiedervernetzung von Wildtierlebensräumen (landtag-bw.de)
- Jagd- und Wildtiermanagementgesetz Baden-Württemberg (JWMG), Fassung 2024 (faolex.fao.org)
- Bundesministerium der Justiz: § 292 StGB, Jagdwilderei (gesetze-im-internet.de)
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