In Baden-Württemberg ist der Wolf noch ein Randthema: Es gibt wenige Tiere, kaum Rudel und bisher nur einen einzigen bestätigten Wurf. Trotzdem tauchen immer wieder Nachrichten über Wölfe im Schwarzwald, an der Baar oder im Enztal auf.

Gleichzeitig ändert sich das Recht. Das Land will den Wolf in das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz aufnehmen, und im Bund steht er seit 2026 im Bundesjagdgesetz.

Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Zahlen zum Wolf in Baden-Württemberg: Territorien je Monitoringjahr, Nachweise, Nutztierrisse, Totfunde und die Rechtslage. Jede Zahl hat eine Quelle, die du am Ende der Seite findest.

Ein Hinweis vorab: Wolfszahlen werden nicht nach Kalenderjahren gezählt, sondern nach Monitoringjahren von Mai bis April. Wo wir Zahlen selbst ausgezählt haben oder Quellen sich nicht eindeutig lesen lassen, sagen wir das offen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Monitoringjahr 2024/25 gab es in Baden-Württemberg 4 Wolfsterritorien, alle mit einem einzelnen Tier. Rudel gab es keines.
  • 2018/19 war es erst ein Territorium. Für 2025/26 zeigt die DBBW vorläufig 5, darunter ein Paar.
  • Nur ein Rudel mit einem einzigen Welpen wurde bisher gezählt (2023/24). Der Welpe starb im Straßenverkehr.
  • Seit 2015 hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt 29 verschiedene Wölfe im Land nachgewiesen (Stand 1. Februar 2026).
  • Für Februar 2024 bis Juli 2025 nennt die Landesregierung 13 Nutztierrisse durch Wölfe, alle im Jahr 2024.
  • 11 tot gefundene Wölfe sind für Baden-Württemberg erfasst, 8 davon im Straßenverkehr.

Wie viele Wölfe gibt es in Baden-Württemberg?

Eine einzige Gesamtzahl gibt es nicht. Das Monitoring zählt Territorien, also Gebiete, in denen sich Wölfe dauerhaft aufhalten. Dazu kommen die Einzelnachweise der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA).1

Ein Rudel hat Nachwuchs, ein Paar nicht, und ein territoriales Einzeltier lebt allein in einem Gebiet. In Baden-Württemberg sind es bisher fast ausschließlich Einzeltiere, meist Rüden.

14 Wolfsterritorien im Monitoringjahr 2024/25

Für das zuletzt abgeschlossene Monitoringjahr 2024/25 verzeichnet die Deutsche Dokumentations- und Beratungsstelle zum Thema Wolf (DBBW) in Baden-Württemberg 4 Territorien. Alle 4 sind territoriale Einzeltiere, es gab weder ein Rudel noch ein Paar noch Welpen.1

Wolfsterritorien in Baden-Württemberg 2025/26 nach Status (vorläufig)

  • Rudel 0
  • Paare 1
  • Einzeltiere 4
5 Territorien im Monitoringjahr 2025/26, vorläufiger Stand der DBBW-Abfrage vom 21.10.2026.1

24 residente Rüden im Februar 2026

Die FVA sprach in einer Mitteilung vom 6. Februar 2026 von 4 residenten Rüden im Land. Das deckt sich mit der Antwort der Landesregierung auf eine Landtagsanfrage: Dort waren es Stand 2. Juli 2025 vier territoriale Einzelrüden.23

329 verschiedene Wölfe seit 2015

Seit 2015 hat die FVA nach eigenen Angaben 29 Individuen im Land nachgewiesen (Stand 1. Februar 2026). Die meisten zogen durch oder verschwanden wieder. Nur ein Weibchen und der einzige Welpe (2024) sind dabei, beide wurden im Straßenverkehr getötet.2

4Vorläufig 5 Territorien im Monitoringjahr 2025/26

Für 2025/26 zeigt die DBBW-Datenbank bei der Abfrage vom 21.10.2026 für Baden-Württemberg ein Paar und 4 Einzeltiere, zusammen 5 Territorien. Welpen sind nicht eingetragen.1

Diese Werte sind vorläufig. Die DBBW weist darauf hin, dass abgestimmte Ergebnisse eines abgeschlossenen Monitoringjahres erst im Herbst vorliegen und Ergebnisse des laufenden Jahres immer vorläufig und nicht erschöpfend sind.1

Das Monitoringjahr: Mai bis April

Wölfe bekommen ihre Welpen im Frühjahr. Deshalb beginnt das Monitoringjahr am 1. Mai und endet am 30. April des Folgejahres. Das Jahr „2024/25“ umfasst also Mai 2024 bis April 2025.1

Vom Nachweis zur Statistik: das Beispiel 2024/25

  1. Das Monitoringjahr 2024/25 beginnt.
  2. Das Monitoringjahr endet. Alle Nachweise bis dahin zählen.
  3. Das Land und die DBBW stimmen die Ergebnisse ab und veröffentlichen sie.
  4. Das Ergebnis für 2025/26 wird erwartet.
Zeitachse des Monitorings nach den Hinweisen der DBBW.1

Für die Jahre 2015/16 bis 2017/18 zeigt die DBBW keinen Datenblock für Baden-Württemberg. Wir können dafür deshalb keine Werte nennen.

Entwicklung seit 2018

Das erste Territorium führt die DBBW für Baden-Württemberg im Monitoringjahr 2018/19. Danach wuchs die Zahl langsam, mit einem Sprung auf 3 im Jahr 2020/21.1

Wolfsterritorien in Baden-Württemberg je Monitoringjahr

  1. 118/19
  2. 119/20
  3. 320/21
  4. 321/22
  5. 322/23
  6. 323/24
  7. 424/25
  8. 525/26*

Territorienzuletzt abgeschlossenes Jahr

Bestätigte Territorien (Rudel, Paare, territoriale Einzeltiere) in Baden-Württemberg. *2025/26 ist vorläufig, Stand der DBBW-Abfrage 21.10.2026.1

5Von 1 auf 4 Territorien in sechs Jahren

2018/19 zählte die DBBW in Baden-Württemberg ein einziges Territorium, 2024/25 waren es 4. Das ist eine Vervierfachung, aber auf sehr niedrigem Niveau.1

6Ein einziges Rudel, ein einziger Welpe

Im Monitoringjahr 2023/24 führt die DBBW erstmals ein Rudel für Baden-Württemberg, mit einem einzigen Welpen. Nach Angaben der FVA ist dieser Welpe (2024) im Straßenverkehr gestorben.12

Wolf Baden-Württemberg Territorien im Überblick

Die Tabelle zeigt für jedes Monitoringjahr, wie sich die Territorien auf Rudel, Paare und Einzeltiere verteilen. Die letzte Zeile ist vorläufig.

MonitoringjahrRudelPaareEinzeltiereTerritorienWelpen
2018/1900110
2019/2000110
2020/2100330
2021/2200330
2022/2301230
2023/2410231
2024/2500440
2025/26 (vorläufig)01450

Quelle der Tabelle ist die Jahresabfrage der DBBW-Datenbank. „0“ bei den Welpen heißt, dass die DBBW keine bestätigten Welpen eingetragen hat.1

7Wahrscheinlich ein Paar im Enztal

Die FVA berichtete im Februar 2026, dass im Dezember 2025 zwei Wölfe per Kamera bei Forbach im Landkreis Rastatt dokumentiert wurden (11. und 27. Dezember). Es handelt sich wahrscheinlich um die Fähe GW4816f und den Rüden GW852m im Territorium Enztal. Für das Frühjahr 2026 erwartete die FVA dort Fortpflanzung.2

Ob es 2026 tatsächlich Welpen gab, haben wir in den uns vorliegenden Quellen nicht gefunden. Das siehst du am besten im neuen Jahresbericht der FVA, sobald er erscheint.

Wo leben Wölfe in Baden-Württemberg?

Ein vollständiges Gebietsverzeichnis wie in anderen Ländern haben wir für Baden-Württemberg nicht gefunden. Aus den amtlichen Quellen lässt sich aber ablesen, wo es Nachweise gibt.

8Das Enztal im Landkreis Rastatt

Das bekannteste Territorium ist das Enztal. Es liegt im Landkreis Rastatt und gehört zum Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald.2

9Sechs Landkreise mit Nutztierrissen

Die bestätigten Risse der Jahre 2024 und 2025 verteilen sich auf die Landkreise Rastatt, Lörrach, Rems-Murr-Kreis, Waldshut, Schwarzwald-Baar-Kreis und Ortenaukreis.3 Ein Wolf ist dort aber nicht unbedingt ansässig, Rüden wandern oft weit.

10Totfunde im Breisgau-Hochschwarzwald

Die DBBW führt zwei Totfunde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf: einen illegal getöteten Wolf vom 8. Juli 2017 und einen Rüden vom 28. September 2026, dessen Todesursache noch offen ist.4

Nachweise: Wie oft wird ein Wolf gesehen?

Neben den Territorien gibt es Einzelnachweise: Fotos, Videos, Spuren oder DNA. Die Landesregierung hat sie in einer Anlage zu einer Landtagsanfrage aufgelistet (Stand 2. Juli 2025).3

Das Tabellenlayout der Anlage ist teilweise uneindeutig. Die folgende Zählung der eindeutigen Sichtungen und Nachweise je Kalenderjahr haben wir selbst vorgenommen, sie ist ohne Gewähr.

KalenderjahrEindeutige Nachweise
20176
20183
20192
20206
20213
20229
20233
202438
2025 (bis Juni)20

Auffällig ist das Jahr 2024 mit 38 Nachweisen.3 Eine offizielle Nachweiszahl je Monitoringjahr der FVA haben wir nicht gefunden.

Wolf Baden-Württemberg Risse: Nutztiere und Schutz

Sobald Wölfe durch ein Gebiet ziehen, kommt es zu Übergriffen auf Weidetiere. Ob ein Wolf der Verursacher war, entscheidet im Verdachtsfall eine Untersuchung, meist mit DNA-Analyse.

1113 Ereignisse mit Nutztierrissen von Februar 2024 bis Juli 2025

Die Landesregierung nennt für den Zeitraum vom 1. Februar 2024 bis 2. Juli 2025 insgesamt 13 Ereignisse. Alle fielen ins Jahr 2024, das letzte war am 29. November 2024.3

Nach unserer Lesart der Anlage waren davon rund 44 Tiere betroffen und rund 29 getötet. Das Layout der Tabelle ist uneindeutig, nimm die beiden Summen deshalb als Größenordnung. Für Risse vor Februar 2024, nach dem 2. Juli 2025 und für Jahressummen haben wir keine Zahlen gefunden.3

12Das Land übernimmt 100 Prozent der Nettokosten für Schutzmaßnahmen

Nach der FVA übernimmt das Land in den Fördergebieten die Nettokosten wolfsabweisender Schutzmaßnahmen vollständig. Der Grundschutz ist Voraussetzung für einen Ausgleich, etwa bei Schafen, Ziegen und Gatterwild.2

13Keine Euro-Summen für Ausgleich und Herdenschutz gefunden

Wie viel Geld das Land pro Jahr für Ausgleich und Herdenschutz ausgibt, haben wir in den Quellen nicht belegt gefunden. Die Zahlen erfragst du bei der FVA oder beim zuständigen Ministerium des Landes.

Tot aufgefundene Wölfe

Tot gefundene Wölfe werden untersucht und in der DBBW-Datenbank erfasst. Auch in Baden-Württemberg ist der Straßenverkehr die häufigste Todesursache.

1411 Totfunde in Baden-Württemberg, 8 davon im Straßenverkehr

Die DBBW führt für Baden-Württemberg 11 tot aufgefundene Wölfe von 1991 bis 2026. 8 starben im Straßenverkehr, einer wurde illegal getötet (8. Juli 2017), bei 2 ist die Ursache unklar (darunter ein Fund vom 29. Mai 2023 im Alb-Donau-Kreis).4

Hier gibt es einen Widerspruch in der Auflistung: Rechnet man den Fund vom 28. September 2026 mit offener Ursache dazu, ergibt die Aufschlüsselung 12 statt 11. Wir können das nicht auflösen und nennen deshalb beide Angaben.4

Bundesweit sind es 1.488 Totfunde, davon 1.109 Verkehrsunfälle.4

Tot aufgefundene Wölfe in Baden-Württemberg je Monitoringjahr

  1. 215/16
  2. 117/18
  3. 118/19
  4. 122/23
  5. 323/24
  6. 124/25
  7. 125/26
  8. 126/27*

Totfundehöchster Wert

Alle Todesursachen, nach Monitoringjahr. Jahre ohne Eintrag sind nicht dargestellt. Die Jahressummen haben wir aus der DBBW-Liste ausgezählt, *2026/27 läuft noch.4

2023/24 gab es 3 Totfunde: 2 im Verkehr und einen mit unklarer Ursache.4 Eine Entnahme oder Abschussgenehmigung für einen Wolf in Baden-Württemberg haben wir nicht gefunden.

Auch Autofahrer haben mit Wild zu tun. Zahlen zu Unfällen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen findest du in unserem Artikel Wildunfälle in Baden-Württemberg.

Wolf Baden-Württemberg Abschuss und Jagdrecht

Beim Abschuss ist der Wolf ein Sonderfall. Lange war er streng geschützt, und Entnahmen gab es nur mit einer artenschutzrechtlichen Ausnahme. Seit 2024 hat sich das auf EU- und Bundesebene gelockert, das Land zieht nach.

Wie der Schutz des Wolfs gelockert wurde

  1. Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention stuft den Wolf von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herab.
  2. Die EU ändert die FFH-Richtlinie in Bezug auf den Schutzstatus des Wolfs.
  3. Das Landwirtschaftsministerium kündigt an, den Wolf per Verordnung ins Jagd- und Wildtiermanagementgesetz aufzunehmen.
  4. Das Bundesjagdgesetz mit dem Wolf tritt in Kraft.
  5. Die genaue Landesregelung nach dem Bundesgesetz haben wir nicht abgeglichen.
Zeitachse der Rechtsänderungen auf EU-, Bundes- und Landesebene.567

Herabstufung des Schutzstatus

Am 6. Dezember 2024 nahm der Ständige Ausschuss der Berner Konvention den Vorschlag der EU an, den Wolf aus Anhang II (streng geschützte Tierarten) zu streichen und in Anhang III (geschützte Tierarten) aufzunehmen. Die Richtlinie (EU) 2025/1237 vom 17. Juni 2025 überträgt das in die FFH-Richtlinie. Sie wurde am 24. Juni 2025 im Amtsblatt veröffentlicht.5

Der Wolf im Bundesjagdgesetz

Die Bundesregierung hat den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufgenommen. Die Regelungen sind am 2. April 2026 in Kraft getreten.6 Nach § 22b ergreift die Behörde bei ungünstigem Erhaltungszustand die nötigen Maßnahmen. Sie kann die Jagd zeitlich oder räumlich beschränken, die Zahl der erlegbaren Wölfe begrenzen, die Jagd verbieten oder ein Genehmigungssystem einführen.8

15Baden-Württemberg: Wolf ins Jagd- und Wildtiermanagementgesetz

Das Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) teilte am 18. Dezember 2025 mit, dass der Wolf per Verordnung in das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) aufgenommen werden soll. Das Umweltministerium lehnte das für Biber, Wolf und Saatkrähe ab, für den Wolf ist nach der Mitteilung nur das Benehmen nötig. Der Schutzstatus bleibt dabei unverändert.7

Der Landesjagdverband beschreibt die Verordnung in seiner Zeitschrift (Ausgabe 3/2026) so:9

  • Der Wolf kommt ins Entwicklungsmanagement des JWMG.
  • Es gibt keine Jagdzeit, der Wolf hat also ganzjährig Schonzeit.
  • Entnahmen laufen weiter über die naturschutzrechtliche Ausnahme und ein Entnahmeteam.
  • Es gibt kein Aneignungsrecht und keine Wildschadensersatzpflicht für Nutztierrisse. Dafür gibt es den Ausgleichsfonds des Landes.
  • Das Monitoring ist Pflicht, und der Wolf wird Prüfungsfach in der Jägerprüfung.

Das Datum und die Fundstelle der Verordnung im Gesetzblatt haben wir nicht gefunden. Ebenso wenig wissen wir, wie das Land seine Regelung nach dem Bundesjagdgesetz vom April 2026 angepasst hat. Die Artikel des Landesjagdverbands stammen von etwa März 2026. Aktuelle Auskunft gibt die untere Jagdbehörde.

Wolf und Jäger

Für Jäger in Baden-Württemberg ist der Wolf vor allem ein Thema des Rechtsrahmens: keine Jagdzeit, keine Aneignung, Meldung und Monitoring. Ein Abschuss kann nur im Einzelfall behördlich entschieden werden.

Wie viel in Baden-Württemberg tatsächlich erlegt wird, steht in unserer Jagdstrecke Baden-Württemberg. Wann welches Wild bejagt werden darf, erklärt die Übersicht Jagdzeiten Baden-Württemberg.

Dass der Wolf Prüfungsfach wird, betrifft auch alle, die gerade lernen. Mit dem Prüfungstrainer für die Jägerprüfung in Baden-Württemberg übst du die Fragen zu Wildarten, Jagdrecht und Schonzeiten.

Häufige Fragen

Wie viele Wölfe gibt es in Baden-Württemberg?

Im Monitoringjahr 2024/25 gab es 4 Territorien mit Einzeltieren. Für 2025/26 zeigt die DBBW vorläufig 5 Territorien, darunter ein Paar. Seit 2015 hat die FVA 29 verschiedene Wölfe nachgewiesen.12

Gibt es Wolfsrudel in Baden-Württemberg?

Bisher nur ein einziges Mal: 2023/24 führt die DBBW ein Rudel mit einem Welpen. Für 2024/25 und vorläufig 2025/26 sind keine Rudel eingetragen.1

Wo leben Wölfe in Baden-Württemberg?

Bekannt ist das Territorium Enztal im Landkreis Rastatt. Nutztierrisse gab es in sechs Landkreisen, vom Schwarzwald bis zum Rems-Murr-Kreis.23

Darf man den Wolf in Baden-Württemberg abschießen?

Nur unter engen Voraussetzungen. Das Land plant keine Jagdzeit, Entnahmen laufen über eine naturschutzrechtliche Ausnahme. Im Bundesjagdgesetz gilt bei ungünstigem Erhaltungszustand: Jagd nur zur Abwendung von Schäden oder im Interesse der Sicherheit.96

Wie viele Nutztiere reißt der Wolf in Baden-Württemberg?

Für den Zeitraum Februar 2024 bis Juli 2025 nennt die Landesregierung 13 Ereignisse, alle im Jahr 2024. Wie viele Tiere genau betroffen waren, lässt sich aus der Anlage nur ungefähr lesen.3

Wie viele Wölfe sterben in Baden-Württemberg im Straßenverkehr?

Die DBBW zählt 8 Verkehrsopfer unter 11 erfassten Totfunden.4

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Quellen

Die Zahlen stammen von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW), der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, einer Antwort der Landesregierung im Landtag sowie aus Verbandsberichten und den einschlägigen Rechtstexten.

Die Werte für 2025/26 sind vorläufig. Wo Behörden keine Jahressummen veröffentlichen, haben wir das so gekennzeichnet. Selbst ausgezählte Zahlen sind als solche markiert.

  1. DBBW: Wolfsverbreitung in Deutschland, Abfrage Baden-Württemberg je Monitoringjahr (Abfrage 21.10.2026) (dbb-wolf.de)
  2. FVA Baden-Württemberg: Presseinformation vom 06.02.2026, Fachliche Bewertung zum Nachweis der Fähe GW4816f (fva-bw.de)
  3. Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 17/9033: Wolf in Baden-Württemberg (Antwort des Umweltministeriums vom 18.07.2025) (landtag-bw.de)
  4. DBBW: Totfunde nach Bundesländern (Auswertung 21.10.2026) (dbb-wolf.de)
  5. Richtlinie (EU) 2025/1237 zur Änderung der FFH-Richtlinie in Bezug auf den Schutzstatus des Wolfs (eur-lex.europa.eu)
  6. Bundesregierung: Wolf ins Jagdrecht aufgenommen (7. April 2026) (bundesregierung.de)
  7. Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg: Pressemitteilung 305/2025 vom 18.12.2025, Wolf ins JWMG (wiedergegeben vom LBV Baden-Württemberg) (lbv-bw.de)
  8. Bundesjagdgesetz, § 22b: Maßnahmen in Bezug auf die Tierart Wolf (gesetze-im-internet.de)
  9. Landesjagdverband Baden-Württemberg: Der Wolf neu im JWMG, Jagd in Baden-Württemberg 3/2026 (landesjagdverband.de)